Floß fahren macht mir voll Bock !
Ein Bericht der ersten Floßfahrt auf demKocher der PFHErzählt und fotogrfiert von Wilhelm Scheuermann
Am Anfang stand die Idee mal mit dem Floß eine längere Strecke zu paddeln. Da Reiner sowieso ein großes Floß bauen wollte und dies auch mal ausprobiert werden musste, haben wir die Gelegenheit beim Schopf gefasst und mit dem Ding auf den Kocher gegangen.
Alles wird begutachtet. Denn schließlich muss die Belastungsprobe durch Paul, Maren, David, Reiner, Christian, Wilhelm und Lanka ausgibig getestet werden. Etwas ungewohnt, aber sehr reizvoll, beginnen wir mit den Fahrtvorbereitungen
Mit dem richtigen Steuermann wie Reiner macht das Floßfahren Spaß. Es geht lustig zu, auch wenn das hier noch nicht zu erkennen ist
Lanka flippt fasst aus, als Wilhelm das Floß verlassen hat um ein paar Bilder von uns zu schießen
Maren und Paul sind heute unsere Frontpaddler. Zwischendurch geht auch Maren kurz zu Wasser, als sie meuchlmörderisch von hinten in den Kocher gestoßen wurde. Mit Paul war es da schon viel schwerer. Der hat sich so ans Floß gekrallt, dass er jetzt eigentlich Arme bis zu den Kniekehlen haben müsste. Doch das hat ihm nichts genutzt, auch er musste da mit samt Christian in die Fluten um die Floßtaufe zu vollenden
Lanka hat das Floß auch verlassen, um im Reiner-Föll-Gedächtniskehrwasser wieder bei mir zu sein.
Toll sieht es aus, wie das Floß und seine Besatzung davon paddelt. Wir hatten gar nicht mit einer so schnellen Fahrt gerechnet. Aber wie soll das auch mit zwei

solchen Hintermännern anders sein? Zwar wussten wir nie, was wer von den Beiden wann im Schilde führte, aber der Spaß und das Gelächter war selten so groß wie an diesem Nachmittag

Leider hat man Reiner die Führungskompetenz immer wieder ab zu nehmen versucht. Leidenschaftlich hat er versucht die Mannschaft für seine Ideen zu gewinnen, aber Meuterei hat es schon immer auf den Schiffen gegeben. Mancher Kapitän hat schon unfreiwillig das Wasser aufgesucht. Unser Kapitän ließ uns von Fall zu Fall auflaufen, in dem er einfach gegen uns gesteuert und seine Steuerposition voll ausgenutzt hat
Das Schlitzohr schaut ihm aus dem Gesicht. Mit etwas Schadenfreude aber auch einem tüchtigen Portion Humor hat Christian seine Position wahr genommen

Maren lacht auch schelmisch. Als einzige Frau an Bord hatte sie es sehr schwer mit uns. Laufend irgendwelchen Sticheleien und Wässerungsversuche ertragen zu müssen. Aber das Leben ist halt hart auf dem Floß, so wie in den Bergen>
aktualisiert am: 15.06.2004











